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TRUST Bodymodification

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Ohrläppchen diagonal

Gewebeart: Haut

Das Ohrläppchen wir meist in der Mitte des Hautlappens am Ohr gestochen. Es kann aber auch seitlich am Rand durchstochen werden.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 - 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

 

Ohr (Anti Tragus)

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Anti-Tragus Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gesetzt. Es verheilt durch die Position im Normalfall problemlos. Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt. Dieses Piercing ist weit verbreitet. Es neigt in manchen Fällen zu Bildung von Granulationsgewebe aber ist trotzdem in der Regel als unkompliziert zu bezeichnen. Es sollte wie alle Knorpelpiercings nicht geschossen werden, da ansonsten der Knorpel gespalten werden könnte.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 - 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

 

Ohr (Snug)

Gewebeart: Haut/Knorpel

Dieses Piercing verläuft gegenüber vom Tragus, in der Knorpelfalte neben dem Ohrrand. Die Heilungszeit dieses Piercing ist länger als bei anderen Knorpelpiercings und verlangt viel Sorgfalt.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 - 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

 

Ohr (Conch)

Gewebeart: Haut/Knorpel

Ein Conch-Piercing ist ein bestimmtes Piercing durch die Ohrmuschel. Es wird unterschieden zwischen dem Inner Conch (innerer Conch) und dem Outer Conch (äußerer Conch).Der Inner Conch sitzt in der Mulde in der Mitte der Ohrmuschel. Der Outer Conch sitzt oberhalb dieser Mulde und könnte auch als tiefer gesetztes Helix-Piercing beschrieben werden. Geeigneter Piercingschmuck für beide Varianten ist ein Barbell oder ein besonders großer Ball Closure Ring. Oft werden Conch-Piercings auch mit größerem Durchmesser getragen. Da das Dehnen von Knorpelgewebe jedoch sehr schmerzhaft sein kann und besonderer Geduld und Pflege bedarf, wird der gewünschte Durchmesser des Stichkanals meist herausgestanzt (gepuncht). Das dabei entstandene Loch in der Ohrmuschel kann sich nicht wieder zurückbilden, da Knorpel vom Körper nicht reproduziert wird. Lediglich eine Verkleinerung des Kanals durch nachwachsendes Hautgewebe ist möglich.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 - 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

 

Ohr (Lobe)

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Lobe-Piercing – oder auch “Ohrloch” im Volksmund genannt – ist das wohl am meisten verbreitete Piercing. Vom Schiessen mit Ohrlochpistolen ist dringend abzuraten – man soll sich dieses Piercing wie jedes andere auch nur von einem Piercer stechen lassen. Die Abheilung ist sehr unkompliziert und schnell und nachdem es verheilt ist, eignet es sich gut zum Aufdehnen wobei das Dehnen sehr langsam und vorsichtig erfolgen soll.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 - 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

 

Ohr (Helix)

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Helix-Piercing wird durch den äußeren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Dieses Piercing ist sehr weit verbreitet und wird auch oft unterschätzt – Knorpelgewebe hat keine eigene Blutversorgung und daher eine sehr verzögerte Wundheilung und ist sehr pflegeintensiv. Als Erstschmuck sind Stäbe besser geeignet, da sie weniger Druck verursachen.

Zu erwartenden Wundheilphase:

3 - 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

 
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