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Oberlippe zentriert (Medusa)

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret Piercings. Es ist schmerzhafter als ein Labret oder Madonna Piercing, da an dieser Stelle noch Nerven vom Septum auslaufen. Auch hier sollte nach der Abschwellung ein kürzerer Stab eingesetzt werden.

Zu erwartenden Wundheilphase:

2 - 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan (Stab mit Platte), PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).
Bitte auf einen Ring als Ersteinsatz verzichten, da die Verheilung durch das ständige Bewegen des Schmucks verzögert wird.

Wechselschmuck:

Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.
Wichtig: Immer darauf achten, dass der Schmuck nicht zu eng sitzt (Einwachsgefahr) oder zu lang ist (Zahnschädigung).

Risiken:

Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben.

Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

 

Lippenrand zentriert (Eskimo)

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Ein vertikales Labret Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe (im Lippenrot). Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, daß man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein könnte.

Zu erwartenden Wundheilphase:

2 - 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).
Bitte auf einen Ring als Ersteinsatz verzichten, da die Verheilung durch das ständige Bewegen des Schmucks verzögert wird.

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze.
Wichtig: Immer darauf achten, dass der Schmuck nicht zu eng sitzt (Einwachsgefahr) oder zu lang ist (Zahnschädigung).

Risiken:

Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben.

Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

 

Nase

Gewebeart: Haut, Nasenschleimhaut, Knorpel

Das Piercing an der Nase wird in den meisten Fällen in die Falte auf dem Naseflügel gesetzt. An dieser Stelle sind die Knorpelplatten der Nase getrennt, so dass im idealen Fall der Schmuck zwischen den beiden Platten sitzt. Dadurch wird eine bessere Wundverheilung erreicht.

Zu erwartenden Wundheilphase:

4 - 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titan

Wechselschmuck:

spezielle Nasenstecker, Stäbe mit Platte, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Beim Stechen kann es durch Verletzung kleiner Blutgefäße in der Schleimhaut zum Nasenbluten nach dem Stechen kommen. Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden.

Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt. Von den Knorpelplatten können auch Splitter durch den Druck des Einsetzens ins Gewebe gedrückt werden.

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Nabelpiercing vertikal

Gewebeart: Haut

Das Bauchnabelpiercing ist eines der am häufigsten gestochenen Piercings. Durch die Lage in der Körpermitte ist dieses Piercing vielen äußerlichen Reizen wie Reibung, Druck und Spannungen nonstop ausgesetzt, was wiederum die Wundheilung stark beeinträchtigt und verlangsamt. Dieses Piercing kann im Prinzip radial um die Nabelöffnung gestochen werden, meist wird jedoch die obere Hautfalte gepierct. Der komplikationslose Heilungsverlauf dieses Piercings ist auch stark von der Anatomie abhängig und es muss vom Piercer großen Wert auf die richtige Platzierung des Piercings gelegt werden.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 - 12 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).
Großen Einfluss auf die Wundheilung hat auch die Belastung des gepiercten Nabels
im Berufsleben so wie in der Freizeit.

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Gebogene Stäbe, Ringe, spezieller Nabelschmuck.

Risiken:

Bei Unklarheiten während der Verheilung
sollte unbedingt durch einen Besuch im Piercingstudio abgeklärt werden,
ob es sich um eine leichte Rötung, infektiöse oder bakterielle Entzündung handelt.
Entzündungen im Nabelbereich können zur Abszessbildung unterhalb der Haut führen.
Diese müssen medizinisch behandelt werden, da es bei einer Ausbreitung innerhalb des Körpers
bis zu einer Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung kommen kann.
Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege
bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.
Bei der Verletzung von Blutgefäßen kann es beim Nabelpiercing
auch über einige Tage hinweg zu Nachblutungen kommen.

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Nabelpiercing seitlich im Nabel

Gewebeart: Haut

Das Bauchnabelpiercing ist eines der am häufigsten gestochenen Piercings. Durch die Lage in der Körpermitte ist dieses Piercing vielen äußerlichen Reizen wie Reibung, Druck und Spannungen nonstop ausgesetzt, was wiederum die Wundheilung stark beeinträchtigt und verlangsamt. Dieses Piercing kann im Prinzip radial um die Nabelöffnung gestochen werden, meist wird jedoch die obere Hautfalte gepierct. Der komplikationslose Heilungsverlauf dieses Piercings ist auch stark von der Anatomie abhängig und es muss vom Piercer großen Wert auf die richtige Platzierung des Piercings gelegt werden.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 - 12 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).
Großen Einfluss auf die Wundheilung hat auch die Belastung des gepiercten Nabels
im Berufsleben so wie in der Freizeit.

Ersteinsatzschmuck:

Titan, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Gebogene Stäbe, Ringe, spezieller Nabelschmuck.

Risiken:

Bei Unklarheiten während der Verheilung
sollte unbedingt durch einen Besuch im Piercingstudio abgeklärt werden,
ob es sich um eine leichte Rötung, infektiöse oder bakterielle Entzündung handelt.
Entzündungen im Nabelbereich können zur Abszessbildung unterhalb der Haut führen.
Diese müssen medizinisch behandelt werden, da es bei einer Ausbreitung innerhalb des Körpers
bis zu einer Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung kommen kann.
Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege
bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.
Bei der Verletzung von Blutgefäßen kann es beim Nabelpiercing
auch über einige Tage hinweg zu Nachblutungen kommen.

 

Brust / Mann horizontal

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing beim Mann wird meist hinter der Brustwarze, im so genannten Warzenhof gestochen. In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen, kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden. Bei Männern mit ausreichend großer Brustwarze kann das Piercing auch direkt dort platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:

4 - 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Ersteinsatzschmuck:

Titanstäbe, PTFE (sollte nach der Verheilung gegen Titan gewechselt werden).

Wechselschmuck:

Stäbe, Ringe, div. Aufsätze.

Risiken:

Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden, was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte weder zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran-Hängenbleibens erhöht.

Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen. Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können.

Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.

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