Piercingarten

Piercingarten

Große Auswahl an Piercingarten von Kopf-, Brust-, Bauch- bis Intimbereich.

Hier findest du alle Informationen zu den Gewebearten, Wundheilphasen und Risiken zu den Piercingarten entsprechend aufgeführt.

Selbstverständlich wird jeder Kunde bei uns über alle Risiken, Verheilungsdauer und Pflegetipps aufgeklärt.

Eine allgemeine Übersicht über Nachbehandlung von frischgestochenen Piercings findest Du auch unter unserer eigenen Kategorie Pflegeanleitung.

Kopfbereich

Gewebeart: Haut, Nasenschleimhaut, Knorpel

Das Septumpiercing wird unterhalb der Nasenscheidenwand gestochen.
Es sollte darauf verzichtet werden, das Piercing durch die Knorpelplatte
der Nasenscheidewand zu stechen.

Zu erwartenden Wundheilphase:
4 – 6 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Bei Entzündungen am Septum werden meist auch Schmerzen
im gesamten Nasen- und Kieferbereich auftreten.

Gewebeart: Haut, Nasenschleimhaut, Knorpel

Das Piercing an der Nase wird in den meisten Fällen in die Falte auf dem Naseflügel gesetzt. An dieser Stelle sind die Knorpelplatten der Nase getrennt, so dass im idealen Fall der Schmuck zwischen den beiden Platten sitzt. Dadurch wird eine bessere Wundverheilung erreicht.

Zu erwartenden Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen kann es durch Verletzung kleiner Blutgefäße in der Schleimhaut zum Nasenbluten nach dem Stechen kommen. Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden.

Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt. Von den Knorpelplatten können auch Splitter durch den Druck des Einsetzens ins Gewebe gedrückt werden.

Gewebeart: Haut

Das Piercing der Augenbraue ist vertikal und horizontal möglich. Bei dem vertikalen Piercing wird der Schmuck so platziert, dass die Augenbraue in der Mitte der beiden Einstiche liegt. Das vertikale Piercing wird über der Augenbraue platziert.

Das Augenbrauenpiercing sollte innerhalb der äußeren 2/3 der Augenbraue liegen, da im inneren drittel der Augenbraue Nervenstränge und Blutbahnen im oberen Hautsegment verlaufen.

Zu erwartenden Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf,
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen kann es durch Verletzung kleiner Blutgefäße in der Haut zur Bildung eines Blutergusses führen. Dieser bildet sich aber in der Wundverheilung vollständig wieder zurück. Auf Grund der verschieden Gewebestrukturen und Bindegewebsarten besteht die Gefahr, dass das Piercing herauswächst.

Gewebeart: Haut

Bei der Bridge wird der Schmuck so platziert, dass die Kugeln symmetrisch neben dem Nasenansatz liegen.

Die Bridge wird durch das Hautgewebe am Nasenansatz gestochen, nicht durch den Nasenknorpel.

Zu erwartenden Wundheilphase:
8 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf,
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen kann es durch Verletzung kleiner Blutgefäße in der Haut zur Bildung eines Blutergusses führen. Dieser bildet sich aber in der Wundverheilung vollständig wieder zurück. Auf Grund der verschieden Gewebestrukturen und Bindegewebsarten besteht die Gefahr, dass das Piercing herauswächst. Bei Herausnahme des Schmucks, wenn man das Piercing irgendwann nicht mehr möchte, ist mit einer Narbenbildung zu rechnen. Für Brillenträger oft nicht geeignet.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Unter einem Industrial versteht man 2 Piercings, die getrennt voneinander gestochen werden müssen. Am geläufigsten ist wohl das „helix to helix industrial“ bei dem einfach zwei Stichkanäle mit einem langen Barbell miteinander verbunden werden. Soweit es die Anatomie des Ohres zulässt sind auch andere Kombinationen möglich, wie z.B. „vertical conch to conch industrial“ oder „tragus to conch industrial“. Beim Stechen eines Industrials ist vor allem auf die Platzierung der Piercings grossen Wert zu legen, da durch die starre Verbindung der beiden Piercings so gut wie keinerlei Spannungsausgleich im Ohr mehr stattfinden kann. Dieses Piercing ist nicht bei jedem möglich, da es stark anatomieabhängig ist.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Helix-Piercing wird durch den äußeren Knorpelrand des Ohrs gestochen. Dieses Piercing ist sehr weit verbreitet und wird auch oft unterschätzt – Knorpelgewebe hat keine eigene Blutversorgung und daher eine sehr verzögerte Wundheilung und ist sehr pflegeintensiv. Als Erstschmuck sind Stäbe besser geeignet, da sie weniger Druck verursachen.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Rook-Piercing ist praktisch das Gegenteil vom Helix-Piercing. Es wird in der oberen Knorpel-Falte gestochen. Obwohl es harmlos aussieht und ja “am Ohr” ist ,ist das wahrscheinlich eines der schmerzhaftesten Piercings, da es durch sehr dichte Knorpelstruktur gestochen wird. Die Heilungszeit dieses Piercing ist etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings und verlangt viel Sorgfalt.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke direkt oberhalb des Gehörgangs gestochen. Das Piercing an sich ist nicht leicht zu stechen, sollte aber für einen erfahrenen Piercer kein Problem darstellen. Dieses Piercing gehört zu den schmerzhafteren Knorpelpiercings und die Heilungsphase ist auch etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt. Dieses Piercing ist weit verbreitet. Es neigt in manchen Fällen zu Bildung von Granulationsgewebe aber ist trotzdem in der Regel als unkompliziert zu bezeichnen. Es sollte wie alle Knorpelpiercings nicht geschossen werden, da ansonsten der Knorpel gespalten werden könnte.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Anti-Tragus Piercing wird direkt gegenüber vom Tragus in die untere Knorpelfalte, die direkt über dem Ohrläppchen sitzt, gesetzt. Es verheilt durch die Position im Normalfall problemlos. Das Tragus-Piercing wird durch den Knorpel gestochen der direkt vor dem Gehörgang sitzt. Dieses Piercing ist weit verbreitet. Es neigt in manchen Fällen zu Bildung von Granulationsgewebe aber ist trotzdem in der Regel als unkompliziert zu bezeichnen. Es sollte wie alle Knorpelpiercings nicht geschossen werden, da ansonsten der Knorpel gespalten werden könnte.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Dieses Piercing verläuft gegenüber vom Tragus, in der Knorpelfalte neben dem Ohrrand. Die Heilungszeit dieses Piercing ist länger als bei anderen Knorpelpiercings und verlangt viel Sorgfalt.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Ein Conch-Piercing ist ein bestimmtes Piercing durch die Ohrmuschel. Es wird unterschieden zwischen dem Inner Conch (innerer Conch) und dem Outer Conch (äußerer Conch).Der Inner Conch sitzt in der Mulde in der Mitte der Ohrmuschel. Der Outer Conch sitzt oberhalb dieser Mulde und könnte auch als tiefer gesetztes Helix-Piercing beschrieben werden. Geeigneter Piercingschmuck für beide Varianten ist ein Barbell oder ein besonders großer Ball Closure Ring. Oft werden Conch-Piercings auch mit größerem Durchmesser getragen. Da das Dehnen von Knorpelgewebe jedoch sehr schmerzhaft sein kann und besonderer Geduld und Pflege bedarf, wird der gewünschte Durchmesser des Stichkanals meist herausgestanzt (gepuncht). Das dabei entstandene Loch in der Ohrmuschel kann sich nicht wieder zurückbilden, da Knorpel vom Körper nicht reproduziert wird. Lediglich eine Verkleinerung des Kanals durch nachwachsendes Hautgewebe ist möglich.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut/Knorpel

Das Lobe-Piercing – oder auch “Ohrloch” im Volksmund genannt – ist das wohl am meisten verbreitete Piercing. Vom Schiessen mit Ohrlochpistolen ist dringend abzuraten – man soll sich dieses Piercing wie jedes andere auch nur von einem Piercer stechen lassen. Die Abheilung ist sehr unkompliziert und schnell und nachdem es verheilt ist, eignet es sich gut zum Aufdehnen wobei das Dehnen sehr langsam und vorsichtig erfolgen soll.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut

Das Ohrläppchen wir meist in der Mitte des Hautlappens am Ohr gestochen. Es kann aber auch seitlich am Rand durchstochen werden.

Zu erwartenden Wundheilphase:
3 – 6 Wochen (je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Auf das Stechen mittels Pistole sollte verzichtet werden. Bei dieser Technik wird das Gewebe nicht durchstochen, sondern das Gewebe verdrängt.

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Das Medusa Piercing wird in der Mitte oberhalb des Mundes gestochen und ist damit eine weitere Variation des Labret Piercings. Es ist schmerzhafter als ein Labret oder Madonna Piercing, da an dieser Stelle noch Nerven vom Septum auslaufen. Auch hier sollte nach der Abschwellung ein kürzerer Stab eingesetzt werden.

Zu erwartenden Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich.)

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben.

Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Das Lippenpiercing kann im linken oder rechten Bereich oder der Mitte der Ober- und Unterlippe angebracht werden. Meist wird es leicht unterhalb des Lippenrots gestochen.

Dies ermöglicht sowohl das Tragen eines Steckers als auch eines Ringes. Möglich sind aber auch Variationen, die nur senkrecht durch den vorderen Bereich der Lippe gestochen werden (Eskimo).

Zu erwartenden Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich.

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben.

Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Ein vertikales Labret Piercing fängt unterhalb der Lippe an und endet in der Mitte der Lippe (im Lippenrot). Vorteil dieses Piercings ist der Umstand, daß man keine Platte wie beim normalen Labret im Mundinnenbereich hat, die eventuell störend sein könnte.

Zu erwartenden Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben.

Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

Gewebeart: Haut, Mundschleimhaut

Das Labret Piercing wird unterhalb der Unterlippe gestochen. Dieses Piercing neigt zum Anschwellen und deshalb sollte ein ausreichend langer Stab am Beginn eingesetzt werden. Nach Abschwellung der Lippe muss ein kürzerer Stab oder ein entsprechender Ring eingesetzt werden um unnötige Reibung an den Zähnen und am Zahnfleisch zu vermeiden.

Zu erwartenden Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße getroffen werden. Dadurch schwillt die Lippe leicht an. Es ist deshalb ratsam, als Ersteinsatzschmuck einen etwas längeren Stecker zu tragen, um dieser Schwellung Platz zu geben.

Zu eng gewählter Schmuck als Ersteinsatz kann nach Anschwellen der Lippe zum Einwachsen in die Lippe führen. Durch Reibung des Schmucks am Zahnfleischrand kann es zur Rückbildung des Zahnfleisches kommen. Diese Veränderung bildet sich auch nach Entfernen des Schmuckes nicht wieder zurück.

Gewebeart: Muskel

Das Zungenpiercing wird in der Mitte der Zunge gestochen. Es sollte im unteren Bereich der Zunge auf keinen Fall am Zungenbändchen reiben.

Wenn das Zungenbändchen zu lang oder zu breit ist, sollte das Piercing seitlich davon platziert werden. Der Kunde sollte darüber informiert werden, dass dies zu einem leicht schräg sitzenden Piercing führen kann.

Der Abstand von der Zungenspitze bis zum Stichkanal sollte so gewählt werden, dass ein permanentes Anschlagen an den Zähnen verhindert wird.

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Durch die Verletzung des Muskels schwillt die Zunge stark an. Des Weiteren können die Lymphdrüsen am Hals anschwellen, sowie starke Schmerzen im Mund- und Kieferbereich entstehen. Diese Wundreaktion auf die Verletzung treten allerdings sehr selten und meist nur dann auf, wenn die Anbringung des Piercings schon mangelhaft war.

Gewebeart: Muskel

Wenn das Zungenbändchen zu lang oder zu breit ist, sollte das Piercing seitlich davon platziert werden. Der Kunde sollte darüber informiert werden, dass dies zu einem leicht schräg sitzenden Piercing führen kann.

Der Abstand von der Zungenspitze bis zum Stichkanal sollte so gewählt werden, dass ein permanentes Anschlagen an den Zähnen verhindert wird.

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Durch die Verletzung des Muskels schwillt die Zunge stark an. Des Weiteren können die Lymphdrüsen am Hals anschwellen, sowie starke Schmerzen im Mund- und Kieferbereich entstehen. Diese Wundreaktion auf die Verletzung treten allerdings sehr selten und meist nur dann auf, wenn die Anbringung des Piercings schon mangelhaft war.

Gewebeart: Mundschleimhaut

Das Lippenbändchen, so weit vorhanden, wird in der Mitte der Hautfalte gestochen.

Wichtig ist, dass der Verschluss des Ringes nicht auf den Zähnen aufliegt, sondern der Ring so gewählt ist, dass er am Zahnfleischrand im so genanten Dreieck liegt.

Wenn möglich sollte der Verschluss auf der Unterseite abgeflacht sein, damit keine Druckstellen auf dem Zahnfleisch verursacht werden können.

Zu erwartende Wundheilphase:
1 – 3 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Ist das Lippenbändchen nur sehr klein oder gar nicht vorhanden, wird der Schmuck oft fälschlicher Weise in die Oberlippe gesetzt. Dies führt meist zu Verwachsungen in der Oberlippe. Ringe, die zu groß gewählt wurden und auf den Zähnen aufliegen, reiben auf dem Zahn und verletzen den Zahnschmelz.

Brustbereich

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing bei der Frau sollte nur durch die Brustwarze erfolgen und nicht durch den Warzenhof. In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen, kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen (je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden, was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte nicht zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran-Hängenbleibens erhöht. Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen.

Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.

Bei einem Piercing durch den Warzenhof kann es zu Verletzungen der Milchdrüsen und dem umliegenden Drüsengewebe kommen. Bei zu spät behandelten Entzündungen in dem weiblichen Brustgewebe bleibt oft nur die Entfernung des kranken Gewebes.

Brustpiercings müssen im Laufe einer Schwangerschaft entfernt werden.

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing bei der Frau sollte nur durch die Brustwarze erfolgen
und nicht durch den Warzenhof. In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen,
kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden,
was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte nicht zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran-Hängenbleibens erhöht. Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen. Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen. Bei einem Piercing durch den Warzenhof kann es zu Verletzungen der Milchdrüsen und dem umliegenden Drüsengewebe kommen. Bei zu spät behandelten Entzündungen in dem weiblichen Brustgewebe bleibt oft nur die Entfernung des kranken Gewebes. Brustpiercings müssen im Laufe einer Schwangerschaft entfernt werden.

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing beim Mann wird meist hinter der Brustwarze, im so genannten Warzenhof gestochen. In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen, kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden. Bei Männern mit ausreichend großer Brustwarze kann das Piercing auch direkt dort platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden, was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte weder zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran-Hängenbleibens erhöht.

Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen. Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können.

Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.

Gewebeart: Haut, Drüsengewebe, Ringmuskel

Das Brustpiercing beim Mann wird meist hinter der Brustwarze,
im so genannten Warzenhof gestochen.
In den meisten Fällen wird es horizontal gestochen,
kann aber auch in jede andere Richtung platziert werden.
Bei Männern mit ausreichend großer Brustwarze
kann das Piercing auch direkt dort platziert werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Beim Stechen können kleinere Blutgefäße verletzt werden, was zu Nachblutungen führen kann. Der Schmuck sollte nicht zu groß oder besonders filigran sein, noch sollten offene Ringe gewählt werden, da dies das Risiko des Daran Hängenbleibens erhöht. Entzündungen an der Brustwarze oder im Warzenhof können zur Gewebeverhärtung führen. Bei infektiöser oder bakterieller Entzündung können auch Eiterabszesse entstehen, die bis hin zur Blutvergiftung führen können. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen.

Bauchbereich

Gewebeart: Haut

Das Bauchnabelpiercing ist eines der am häufigsten gestochenen Piercings. Durch die Lage in der Körpermitte ist dieses Piercing vielen äußerlichen Reizen wie Reibung, Druck und Spannungen nonstop ausgesetzt, was wiederum die Wundheilung stark beeinträchtigt und verlangsamt. Dieses Piercing kann im Prinzip radial um die Nabelöffnung gestochen werden, meist wird jedoch die obere Hautfalte gepierct. Der komplikationslose Heilungsverlauf dieses Piercings ist auch stark von der Anatomie abhängig und es muss vom Piercer großen Wert auf die richtige Platzierung des Piercings gelegt werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 12 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).
Großen Einfluss auf die Wundheilung hat auch die Belastung des gepiercten Nabels
im Berufsleben so wie in der Freizeit.

Risiken:
Bei Unklarheiten während der Verheilung
sollte unbedingt durch einen Besuch im Piercingstudio abgeklärt werden,
ob es sich um eine leichte Rötung, infektiöse oder bakterielle Entzündung handelt.
Entzündungen im Nabelbereich können zur Abszessbildung unterhalb der Haut führen. Diese müssen medizinisch behandelt werden, da es bei einer Ausbreitung innerhalb des Körpers bis zu einer Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung kommen kann. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen. Bei der Verletzung von Blutgefäßen kann es beim Nabelpiercing auch über einige Tage hinweg zu Nachblutungen kommen.

Gewebeart: Haut

Das Bauchnabelpiercing ist eines der am häufigsten gestochenen Piercings. Durch die Lage in der Körpermitte ist dieses Piercing vielen äußerlichen Reizen wie Reibung, Druck und Spannungen nonstop ausgesetzt, was wiederum die Wundheilung stark beeinträchtigt und verlangsamt. Dieses Piercing kann im Prinzip radial um die Nabelöffnung gestochen werden, meist wird jedoch die obere Hautfalte gepierct. Der komplikationslose Heilungsverlauf dieses Piercings ist auch stark von der Anatomie abhängig und es muss vom Piercer großen Wert auf die richtige Platzierung des Piercings gelegt werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 12 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).
Großen Einfluss auf die Wundheilung hat auch die Belastung des gepiercten Nabels
im Berufsleben so wie in der Freizeit.

Risiken:
Bei Unklarheiten während der Verheilung sollte unbedingt durch einen Besuch im Piercingstudio abgeklärt werden, ob es sich um eine leichte Rötung, infektiöse oder bakterielle Entzündung handelt. Entzündungen im Nabelbereich können zur Abszessbildung unterhalb der Haut führen. Diese müssen medizinisch behandelt werden, da es bei einer Ausbreitung innerhalb des Körpers bis zu einer Bauchfellentzündung oder Blutvergiftung kommen kann. Entzündungen können durch unsachgemäße Pflege bzw. Umgang mit dem frischen Piercing entstehen. Bei der Verletzung von Blutgefäßen kann es beim Nabelpiercing auch über einige Tage hinweg zu Nachblutungen kommen.

Intimbereich Frau

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Es gibt neben dem Klitorisvorhautpiercing auch das Klitorispiercing. Dieses verläuft durch die Klitoris, und wird meist horizontal gestochen. Aber auch vertikal kann dieses Piercing gestochen werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).


Risiken:

Piercings im genitalen Bereich der Frau können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Das Intimpiercing bei der Frau kann an der Klitoriskappe senkrecht oder horizontal gestochen werden.

Alle weiteren Stellen sind auf Anfrage zu klären.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Piercings im genitalen Bereich der Frau können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Der Venushügel (Christina) lässt sich senkrecht piercen.
Alle weiteren Stellen sind auf Anfrage zu klären.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Piercings im genitalen Bereich der Frau können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Die inneren und äußeren Schamlippen lassen sich jeweils auch durchstechen.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).


Risiken:

Piercings im genitalen Bereich der Frau können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Das Fourchette-Piercing wird an der untersten Stelle der kleinen Schamlippen platziert, wo diese zusammentreffen. Es wird also vertikal zwischen Vagina und Damm gestochen, nahe dem Anus. 

Anatomisch ist dieses Piercing nicht bei allen Frauen möglich, da bei manchen die Hautfalte am hinteren Scheidenvorhofs fehlt. 

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).


Risiken:

Piercings im genitalen Bereich der Frau können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Intimbereich Mann

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Piercings am Hodensack, auch Hafada genannt. Dies kann in vielen verschiedenen Positionen gestochen werden und kann gerne bei Anfrage geklärt werden.

Zu erwartende Wundheilphase:
4 – 8 Wochen
(je nach Wundheilung, Wundheilungsverlauf und Platzierung
sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Piercings im genitalen Bereich können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Das Prinz Albert Piercing ist eines der unkompliziertesten männlichen Genitalpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Prinz Albert Piercing läuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite beim Frenum (Vorhautbändchen) wieder aus. Es muß mit Nachblutungen gerechnet werden, die aber schnell wieder verschwunden sind. Dieses Piercing dehnt sich sehr schnell und leicht, so daß man ohne Probleme dickere Ringe tragen kann. Ein Prinz Albert ist eine gute Vorstufe für einen Apadravya.

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Piercings im genitalen Bereich können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.
Der Urinstrahl wird sich in der Regel mit diesem Piercing dann anders verhalten und MANN sollte dies beim Toilettengang berücksichtigen. 😉

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Das Frenulum Piercing ist ein männlichen Genitalpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Frenulum Piercing wird durch das Vorhautbändchens (an der Unterseite der Eichel) gestochen. Aufgrund der sehr dünnen Haut, ist die Abheilzeit sehr kurz und unkompliziert.

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 4 Wochen
(je nach Wundheilung und Wundheilungsverlauf sind auch längere Wundheilphasen möglich).

Risiken:
Piercings im genitalen Bereich können durch die Verletzung kleiner Blutgefäße zu leichten Unterblutungen der Haut führen. Diese bilden sich aber nach einigen Tagen wieder zurück.
Man sollte darauf achten, dass der Schmuck immer die passende Größe und Form hat, damit es nicht zu Verletzungen im Genitalbereich kommen kann. Permanente Reizung der erogenen Zonen kann auch zu leichtem Verlust der Empfindlichkeit führen.

Mini Dermal Anchor / Dermal Anchor / Skindiver© / Surface

Gewebeart: Haut

Wörtlich übersetzt bedeutet Dermal Anchor, Haut-Anker. Diese Bezeichnung trifft es sehr genau. Anders als bei einem herkömmlichen Piercing wird nicht durch die Haut gestochen, um anschließend ein Schmuckstück in dem Kanal zu platzieren, sondern der Schmuck wird in dieser fest verankert. Diese Verankerung wird mithilfe einer Platte/Aufsatz und dem sogenannten Base/Fuß (Stab mit Innengewinde) erreicht. Beides wird in die Haut implantiert, wobei die Platte mit Innengewinde unter der Haut liegt und der Aufsatz auf der Haut flach anliegt. An dem Gewindestab, welcher senkrecht zur Platte steht, befindet sich also der austauschbare Aufsatz. Erstmals ist diese Form des Körperschmucks in dieser Form 2006 durch das Trust Mannheim in Erscheinung getreten und dann über viele Seminare durch das Trust Mannheim weltweit in Umlauf gebracht worden. Damit ist dieser Körperkult noch recht jung und besitzt keinen kulturellen Hintergrund. Seit dem Aufkommen des Dermal Anchor, erfreut sich dieser Trend einer wachsenden Beliebtheit. Daher wird ein Dermal Anchor mittlerweile in fast jedem Piercingstudio angeboten. Oftmals werden diese Implantate in bereits bestehende Tattoos integriert.
Man unterscheidet auch zwischen Mini Dermal Anchor (meistens im Kopfbereich eingesetzt), welcher einfach kleiner ist und dem normalen Dermal Anchor, der dann an allen restlichen Körperstellen platziert werden kann.

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 3 Wochen
Der Dermal Anchor muss die ersten 14 Tage Tag und Nacht mit einem Pflaster abgeklebt sein. Der Druck auf den Dermal Anchor verhindert, dass der Körper den frischen Schmuck in der Wundflüssigkeit herausdrückt.
Das Wechseln des Aufsatzes sollte erst nach 2-3 Monaten erfolgen, damit der Fuß bei der Entfernung des alten Aufsatzes 100% fest eingewachsen ist und auch das Zudrehen des neuen Aufsatzes keine Probleme bereitet. 

Risiken:
Das größte Risiko ist das Hängenbleiben. Die Aufsätze liegen zwar eng über der Haut an, aber gerade beim Abstrocknen, Kämmen, Cremen, Schmuckstücken, Handtaschen, Anschnallgurt kann man auch mal schnell daran hängen bleiben. Sollte das passieren, dann unbedingt mit Salzwasser (am besten Cleany Skin Piercing Spray) reinigen und mit einem Pflaster, am besten mit einer getränkten Kompresse mit Cleany Skin Piercing Spray, mindestens die nächsten 2-3 Tage fest andrücken, damit die neu entstandene Wundflüssigkeit, den Dermal Anchor Fuß nicht rausdrücken kann.
Das Entfernen des Dermal Anchors ist jederzeit im Piercingstudio möglich. Da beim Einsetzen eine Öffnung von 1.5mm-2mm entsteht, kann eine Narbe in dieser Größe nach der Entnahme des Dermal Anchors zurück bleiben.

Gewebeart: Haut, Schleimhaut

Wörtlich übersetzt bedeutet Skindiver, Haut-Taucher. Diese Bezeichnung trifft es sehr genau. Anders als bei einem herkömmlichen Piercing wird nicht durch die Haut gestochen, um anschließend ein Schmuckstück in dem Kanal zu platzieren, sondern der Schmuck wird in dieser fest verankert. Bei dem Skindiver gab es erst eine Variante, die ein runde Platte hatte, dann den Stab und die integrierte Disk/Aufsatz, die als einziges aus der Haut schaute. Dieser kleine Fuß ermöglicht es, dass man auf engen Raum viele Skindiver setzen kann und schöne Motive auf der Haut darstellen kann. Das hat tatsächlich auch sehr gut gehalten. Allerdings war dieser Aufsatz nicht tauschbar, was natürlich nicht bei den Skindivern gut war, die einen schönen Swarovski Stein hatten, denn auch dieser wurde irgendwann blind (Seife, Parfüm, etc.). Um diesen dann zu tauschen, musste der ganze Skindiver herausgeholt, getauscht und wieder eingesetzt werden. Daher wurde der Skindiver vom Trust Mannheim weiter entwickelt und ein Zweiteiler daraus gemacht, so dass der untere Teil aus dem Wheel/Rad mit Löchern besteht mit dem Gewinde und oben nun auch eine auswechselbare Disk/Aufsatz möglich ist. Dabei sind die gleichen Aufsätze verwendbar, wie die des Dermal Anchors oder der Internal Schmuck Varianten, solange die Gewindestärke stimmt.
Erstmals ist diese Form des Körperschmucks in dieser Form 2007 durch das Trust Mannheim in Erscheinung getreten und dann über viele Seminare durch das Trust Mannheim weltweit in Umlauf gebracht worden. Damit ist dieser Körperkult noch recht jung und besitzt keinen kulturellen Hintergrund. Seit dem Aufkommen des Skindivers, erfreut sich dieser Trend einer wachsenden Beliebtheit. Daher wird ein Skindiver mittlerweile in fast jedem Piercingstudio angeboten. Oftmals werden diese Implantate in bereits bestehende Tattoos integriert. .

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 3 Wochen
Der Skindiver muss die ersten 14 Tage Tag und Nacht mit einem Pflaster abgeklebt sein. Der Druck auf den Skindiver verhindert, dass der Körper den frischen Schmuck in der Wundflüssigkeit herausdrückt.
Das Wechseln des Aufsatzes sollte erst nach 2-3 Monaten erfolgen, damit der Fuß bei der Entfernung des alten Aufsatzes 100% fest eingewachsen ist und auch das Zudrehen des neuen Aufsatzes keine Probleme bereitet.

Risiken:
Das größte Risiko ist das Hängenbleiben. Die Aufsätze liegen zwar eng über der Haut an, aber gerade beim Abstrocknen, Kämmen, Cremen, Schmuckstücken, Handtaschen, Anschnallgurt kann man auch mal schnell daran hängen bleiben. Sollte das passieren, dann unbedingt mit Salzwasser (am besten Cleany Skin Piercing Spray) reinigen und mit einem Pflaster, am besten mit einer getränkten Kompresse mit Cleany Skin Piercing Spray, mindestens die nächsten 2 – 3 Tage fest andrücken, damit die neu entstandene Wundflüssigkeit, den Skindiver Fuß nicht rausdrücken kann.
Das Entfernen des Skindivers ist jederzeit im Piercingstudio möglich. Da beim Einsetzen eine Öffnung von 1.5mm – 2mm entsteht, kann eine Narbe in dieser Größe nach der Entnahme des Dermal Anchors zurück bleiben.

Gewebeart: Haut

Das Surface Piercing ist, wie der Name schon sagt, ein Oberfläcgenpiercing. Es wird durch durch die obere Hautschicht gestochen. Dadurch entsteht ein Ein- sowie Ausstich. Als Schmuck wird eine „Surfacebar“ eingesetzt. Es kann an allen Körperstellen gepierct werden, die keine Wölbung vorweist. Sprich, auf einer ebenen und geraden Körperstelle wie Dekolleté, Nacken etc.

Zu erwartende Wundheilphase:
2 – 3 Wochen

Risiken:
Das größte Risiko ist das Rauswachsen, da dieses Piercing, im Gegensatz zu anderen, stetig unter Spannung steht. Die Gefahr, dass der Körper den Schmuck abstößt ist daher groß. Dementsprechend könnte es passieren, dass das Piercing eine Narbe hinterlässt, oder erneut gestochen werden muss.

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